Eigenheim- und Wohnungseinbruch
Wie schützen Sie Ihr Eigentum?
Ein Einbruch in die eigenen vier Wände bedeutet für viele Menschen einen großen Schock. Für die Betroffenen wiegen die Verletzung der Privatsphäre und damit der Verlust des Sicherheitsgefühles oft schwerer als der materielle Schaden.
Sicherungstechnische Maßnahmen (elektronische und mechanische) leisten einen großen Beitrag zu Ihrer Sicherheit. Ergänzt durch richtiges Verhalten und nachbarschaftliche Hilfe wird es Gaunern sehr schwer fallen, Einbrüche oder Diebstähle zu begehen. Die nachfolgenden Tipps sollen aufzeigen, wie man sich und sein Eigentum wirksamer gegen Einbrecher schützen kann. Dabei ist das richtige Verhalten genauso wichtig wie sinnvolle technische Einbruchsicherungen am Haus. Zwischen einzelnen Sicherungsmaßnahmen gibt es keine genaue Grenze. Mechanische und elektronische Sicherungsmaßnahmen müssen sich ergänzen. Bei allen vorgeschlagenen Maßnahmen ist das Verhalten des einzelnen Menschen wichtig.Grundsätzlich gilt: Je mehr Hindernisse dem Einbrecher in den Weg gelegt werden, desto schwerer kommt er ans Ziel.
Typische Schwachstellen:
Allgemeine Maßnahmen
Alarmanlagen
70 Prozent der Einbrecher lassen sich von einer Alarmanlage abschrecken. Es ist deshalb sinnvoll, zu den mechanischen Sicherungen den Einbau einer von einer Fachfirma geplanten, eingebauten und gewarteten elektronischen Alarmanlage zu überlegen. In diesem Zusammenhang muss unbedingt davor gewarnt werden, Billigprodukte zu verwenden. Die meisten dieser Anlagen können die in sie gesetzten Erwartungen nicht erfüllen und tragen lediglich dazu bei, den Ruf von elektronischen Sicherungen zu verschlechtern.
Garagen
Einbrecher dringen in die meist schlecht oder gar nicht gesicherte Garage ein, um von der Garage aus leicht und ungesehen in das Wohnhaus gelangen zu können. Sie sollten bereits bei der Planung prüfen,ob zwischen Garage und Wohnhaus unbedingt eine Türe benötigt wird. Falls eine Tür notwendig ist, sollte bereits in der Planungsphase ein geprüftes, einbruchhemmendes Garagentor berücksichtigt werden. Schwingtore sollten mit stabilen Stangenverriegelungen ausgestattet werden. Die Beplankung darf von außen nicht entfernbar sein und der Schließzylinder sollte geschützt eingebaut werden.
Sicherung von Türen
Bei Neu- oder Umbau wird der Einbau von geprüften, Einbruch hemmenden Türelementen nach ÖNorm B5338 in den Widerstandsklassen 2 bis 4, mit Mehrfachverriegelung und Distanzsperre, empfohlen. Bei diesen Produkten sind alle Sicherungen obligatorisch. Einbruchhemmende Türen sind vollständige Türelemente einschließlich Zarge, die dazu bestimmt sind, in eingebautem, geschlossenem und verriegeltem Zustand einen Einbruch zu verhindern bzw. zu erschweren. Mehrfachverriegelungen erhöhen die Sicherheit einer Tür wesentlich. Diese Verschlüsse lassen sich nachträglich in die meisten Türen einbauen. Die Industrie bietet verschiedene Möglichkeiten an. Die Zargen sollten allerdings entsprechend massiv ausgeführt sein.
Nicht nur auf das Schloss kommt es an
Der Zylinder sollte unbedingt mit einem Sicherheitsbeschlag geschützt sein. Sichern Sie Ihre Eingangstüre durch zwei Schlösser verschiedener Bauart oder eine Mehrfachverriegelung. Verwenden Sie nur Sicherheitszylinder, die aufbohr-, nachsperr- und abreißsicher sind. Der Außenbeschlag muss aus gehärtetem Stahl bestehen und von innen verschraubt sein. Lassen Sie sich vom Fachmann ein Zusatzschloss mit Sicherheitsbügel montieren. Dies erhöht den Widerstandswert der Türe erheblich. Außerdem bietet der Fangbügel zusätzlichen Schutz gegen ungebetene Besucher!
Sicherung von Fenstern
Bei Neu- oder Umbau wird der Einbau von einbruchshemmenden Fensterelementen empfohlen. Ein hoher Widerstand wird durch Pilzkopfbeschläge und Zwillingsbolzenverschlüsse erreicht. Einbruchshemmende Fenster gibt es in den Widerstandklassen 1 bis 4. Die Art der Rahmen, Scheiben, Gläser und der Verriegelung ergeben zusammen das sichere Fenster. Bei Einfamilienhäusern und Wohnungen, deren Fenster leicht erreichbar sind, sollten die Fenster und Rahmen so beschaffen sein, dass sie Körpergewalt und einfachen Werkzeugen standhalten. Ein abschließbarer Fenstergriff wird empfohlen.
Bei einem einbruchshemmenden Fenster ist es dabei wichtig, dass alle Komponenten wie Fensterrahmen, Fenster, Beschläge, Fenstergriff und Glas auf einander abgestimmt sind. Besonders der Fensterrahmen muss fest mit dem Mauerwerk verschraubt sein. Einschäumen alleine genügt nicht. Der Einbruchschutz kann bei älteren Fenstern zum Teil durch Zusatzbeschläge erhöht werden.
Sicherung von Dachluken
Auch Dachluken sind nur Fenster. Deshalb sollte der Schutzwert genau so hoch sein wie im Erdgeschoss. Besonders dann, wenn Aufstiegshilfen wie Sichtschutzwände, Blumenspaliere, Gartenmöbel oder frei herumliegende Leitern vorhanden sind.
Sicherung von / mit Rollläden
Rollläden können häufig durch einfaches Hochschieben leicht überwunden werden. Wo Rollläden gegen das Vorziehen und das Hochschieben Widerstand bieten sollen, müssen sie in stabilen, fest verankerten Führungsschienen laufen und durch Stifte oder Sperren im oberen Drittel gesichert sein. Einbruchhemmende Rollläden haben aufgrund des verwendeten Materials und der Konstruktion einen höheren Widerstandswert. Rollläden sollten grundsätzlich nur nachts geschlossen sein, und nicht schon tagsüber auf Ihre Abwesenheit hinweisen. Trotz des Einbaues von geprüften einbruchshemmenden Rollläden kann nicht auf die Sicherung der Fenster verzichtet werden. Der Einbau von Standartrollläden reicht für einen Einbruchsschutz nicht aus. Sie besitzen keine einbruchshemmende Wirkung und dienen lediglich dem Sonnen- und Sichtschutz. Mit einer Zusatzsicherung können aber auch diese Rollläden zumindest gegen das Hochschieben gesichert werden.
Gally‘s Tipp: Investitionen für einbruchshemmende Maßnahmen (Alarmanlagen, Sicherheitstürenund Fenster, usw.) werden vom Bundesland gefördert! Informieren Sie sich – es lohnt sich wirklich!
Neuer Trend:
„Homejacking“
Eine neue bedenkliche Tendenz zeichnet sich vor allem in den letzten zwölf Monaten ab: Spezialisierte Gauner haben es beim Einbruch auf Autoschlüssel abgesehen. Das liegt hauptsächlich daran, dass viele neuere Automodelle mit nahezu unknackbaren Wegfahrsperren ausgerüstet sind.
Fazit
Die beste Eigenheim- oder Haushaltsversicherung kann Sie nicht vor unerwünschten Besuchern schützen. Sie kann Ihnen lediglich die finanziellen Folgen und Sorgen nach einem Einbruch abnehmen. Entscheidend ist die „richtige“ Versicherung Ihres Eigentums – Vertrauen Sie dabei auf unsere langjährige Erfahrung!
Sicherungstechnische Maßnahmen (elektronische und mechanische) leisten einen großen Beitrag zu Ihrer Sicherheit. Ergänzt durch richtiges Verhalten und nachbarschaftliche Hilfe wird es Gaunern sehr schwer fallen, Einbrüche oder Diebstähle zu begehen. Die nachfolgenden Tipps sollen aufzeigen, wie man sich und sein Eigentum wirksamer gegen Einbrecher schützen kann. Dabei ist das richtige Verhalten genauso wichtig wie sinnvolle technische Einbruchsicherungen am Haus. Zwischen einzelnen Sicherungsmaßnahmen gibt es keine genaue Grenze. Mechanische und elektronische Sicherungsmaßnahmen müssen sich ergänzen. Bei allen vorgeschlagenen Maßnahmen ist das Verhalten des einzelnen Menschen wichtig.Grundsätzlich gilt: Je mehr Hindernisse dem Einbrecher in den Weg gelegt werden, desto schwerer kommt er ans Ziel.
Typische Schwachstellen:
- Haupteingangstüren, Terrassentüren,
Nebentüren (Keller, Garage) - Fenster, Dachfenster
- Kellerschächte
Allgemeine Maßnahmen
- Inventarverzeichnis
(bietet sich vor allem bei Umzug / Neubau an,
hilfreich bei der Fahndung) - Schmuck- und Kunstgegenstände fotografieren
- Gerätenummern Ihrer wertvollen Gegenstände
notieren und fotografieren - Haus- bzw. Wohnungsschlüssel vor einer längeren Abwesenheit in ein Schlüsseldepot geben oder einer Vertrauensperson übergeben
- Mieten Sie bei längerer Abwesenheit Bankschließfächer
- Sparbuch und Losungswort getrennt aufbewahren
- In den Abendstunden Zeitschaltuhren verwenden
- Terrassentüren durch einbruchshemmende Rollbalken
oder Scherengitter sichern - Lassen Sie eine möglichst lückenlose Außenbeleuchtung installieren
- Bewegungsmelder anbringen
- Kellerabgänge beleuchten
- Außensteckdosen sollten von innen abschaltbar sein, um Einbrechern nicht die Möglichkeit zur Stromabnahme
(Anschluss einer Bohrmaschine) zu geben. - Nur hochwertige Schlösser und Schließzylinder einbauen lassen
- Vermeiden Sie Zeichen der Abwesenheit. Während des Urlaubes oder sonstiger Abwesenheit sollten die Briefkästen geleert und Werbematerial beseitigt werden. Das Haus sollte keinen unbewohnten Eindruck machen. Die Nachbarschaftshilfe ist hier besonders wichtig.
- Vergessen Sie nicht, Fenster, Terrassentüre
und Balkontüre zu schließen - Vergewissern Sie sich beim Weggehen vielleicht noch
ein zweites Mal, ob Ihr Schloss versperrt ist - Keine Wohnungsschlüssel unter Fußabstreifer
und Blumentöpfen verstecken - Vermeiden Sie unübersichtliche Bepflanzung
direkt am Haus (Terrasse) - Räumen Sie weg, was Einbrechern nützen könnte
(Leitern, Kisten usw.) - Im Winter für Schneeräumung sorgen
Alarmanlagen
70 Prozent der Einbrecher lassen sich von einer Alarmanlage abschrecken. Es ist deshalb sinnvoll, zu den mechanischen Sicherungen den Einbau einer von einer Fachfirma geplanten, eingebauten und gewarteten elektronischen Alarmanlage zu überlegen. In diesem Zusammenhang muss unbedingt davor gewarnt werden, Billigprodukte zu verwenden. Die meisten dieser Anlagen können die in sie gesetzten Erwartungen nicht erfüllen und tragen lediglich dazu bei, den Ruf von elektronischen Sicherungen zu verschlechtern.
Garagen
Einbrecher dringen in die meist schlecht oder gar nicht gesicherte Garage ein, um von der Garage aus leicht und ungesehen in das Wohnhaus gelangen zu können. Sie sollten bereits bei der Planung prüfen,ob zwischen Garage und Wohnhaus unbedingt eine Türe benötigt wird. Falls eine Tür notwendig ist, sollte bereits in der Planungsphase ein geprüftes, einbruchhemmendes Garagentor berücksichtigt werden. Schwingtore sollten mit stabilen Stangenverriegelungen ausgestattet werden. Die Beplankung darf von außen nicht entfernbar sein und der Schließzylinder sollte geschützt eingebaut werden.
Sicherung von Türen
Bei Neu- oder Umbau wird der Einbau von geprüften, Einbruch hemmenden Türelementen nach ÖNorm B5338 in den Widerstandsklassen 2 bis 4, mit Mehrfachverriegelung und Distanzsperre, empfohlen. Bei diesen Produkten sind alle Sicherungen obligatorisch. Einbruchhemmende Türen sind vollständige Türelemente einschließlich Zarge, die dazu bestimmt sind, in eingebautem, geschlossenem und verriegeltem Zustand einen Einbruch zu verhindern bzw. zu erschweren. Mehrfachverriegelungen erhöhen die Sicherheit einer Tür wesentlich. Diese Verschlüsse lassen sich nachträglich in die meisten Türen einbauen. Die Industrie bietet verschiedene Möglichkeiten an. Die Zargen sollten allerdings entsprechend massiv ausgeführt sein.
Nicht nur auf das Schloss kommt es an
Der Zylinder sollte unbedingt mit einem Sicherheitsbeschlag geschützt sein. Sichern Sie Ihre Eingangstüre durch zwei Schlösser verschiedener Bauart oder eine Mehrfachverriegelung. Verwenden Sie nur Sicherheitszylinder, die aufbohr-, nachsperr- und abreißsicher sind. Der Außenbeschlag muss aus gehärtetem Stahl bestehen und von innen verschraubt sein. Lassen Sie sich vom Fachmann ein Zusatzschloss mit Sicherheitsbügel montieren. Dies erhöht den Widerstandswert der Türe erheblich. Außerdem bietet der Fangbügel zusätzlichen Schutz gegen ungebetene Besucher!
Sicherung von Fenstern
Bei Neu- oder Umbau wird der Einbau von einbruchshemmenden Fensterelementen empfohlen. Ein hoher Widerstand wird durch Pilzkopfbeschläge und Zwillingsbolzenverschlüsse erreicht. Einbruchshemmende Fenster gibt es in den Widerstandklassen 1 bis 4. Die Art der Rahmen, Scheiben, Gläser und der Verriegelung ergeben zusammen das sichere Fenster. Bei Einfamilienhäusern und Wohnungen, deren Fenster leicht erreichbar sind, sollten die Fenster und Rahmen so beschaffen sein, dass sie Körpergewalt und einfachen Werkzeugen standhalten. Ein abschließbarer Fenstergriff wird empfohlen.
Bei einem einbruchshemmenden Fenster ist es dabei wichtig, dass alle Komponenten wie Fensterrahmen, Fenster, Beschläge, Fenstergriff und Glas auf einander abgestimmt sind. Besonders der Fensterrahmen muss fest mit dem Mauerwerk verschraubt sein. Einschäumen alleine genügt nicht. Der Einbruchschutz kann bei älteren Fenstern zum Teil durch Zusatzbeschläge erhöht werden.
Sicherung von Dachluken
Auch Dachluken sind nur Fenster. Deshalb sollte der Schutzwert genau so hoch sein wie im Erdgeschoss. Besonders dann, wenn Aufstiegshilfen wie Sichtschutzwände, Blumenspaliere, Gartenmöbel oder frei herumliegende Leitern vorhanden sind.
Sicherung von / mit Rollläden
Rollläden können häufig durch einfaches Hochschieben leicht überwunden werden. Wo Rollläden gegen das Vorziehen und das Hochschieben Widerstand bieten sollen, müssen sie in stabilen, fest verankerten Führungsschienen laufen und durch Stifte oder Sperren im oberen Drittel gesichert sein. Einbruchhemmende Rollläden haben aufgrund des verwendeten Materials und der Konstruktion einen höheren Widerstandswert. Rollläden sollten grundsätzlich nur nachts geschlossen sein, und nicht schon tagsüber auf Ihre Abwesenheit hinweisen. Trotz des Einbaues von geprüften einbruchshemmenden Rollläden kann nicht auf die Sicherung der Fenster verzichtet werden. Der Einbau von Standartrollläden reicht für einen Einbruchsschutz nicht aus. Sie besitzen keine einbruchshemmende Wirkung und dienen lediglich dem Sonnen- und Sichtschutz. Mit einer Zusatzsicherung können aber auch diese Rollläden zumindest gegen das Hochschieben gesichert werden.
Gally‘s Tipp: Investitionen für einbruchshemmende Maßnahmen (Alarmanlagen, Sicherheitstürenund Fenster, usw.) werden vom Bundesland gefördert! Informieren Sie sich – es lohnt sich wirklich!
Neuer Trend:
„Homejacking“
Eine neue bedenkliche Tendenz zeichnet sich vor allem in den letzten zwölf Monaten ab: Spezialisierte Gauner haben es beim Einbruch auf Autoschlüssel abgesehen. Das liegt hauptsächlich daran, dass viele neuere Automodelle mit nahezu unknackbaren Wegfahrsperren ausgerüstet sind.
Fazit
Die beste Eigenheim- oder Haushaltsversicherung kann Sie nicht vor unerwünschten Besuchern schützen. Sie kann Ihnen lediglich die finanziellen Folgen und Sorgen nach einem Einbruch abnehmen. Entscheidend ist die „richtige“ Versicherung Ihres Eigentums – Vertrauen Sie dabei auf unsere langjährige Erfahrung!
